Einen spannenden Einblick in naturwissenschaftliches Arbeiten erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen bei ihrem Besuch der MINT-Labs in Regensburg. In den hochwertig ausgestatteten Laboren konnten sie unter fachkundiger Anleitung selbst experimentieren und erfuhren dabei, wie Wissenschaft praktisch erforscht wird. Neben der Wissensvermittlung stand vor allem das Ziel im Mittelpunkt, die Neugier und Begeisterung der Kinder für naturwissenschaftliche Arbeitsweisen zu wecken.
In zwei unterschiedlichen Projekten durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. Im ersten Kurs beschäftigten sie sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen Hefe besonders gut arbeiten kann. Nachdem die Kinder die Hefepilze zunächst unter dem Mikroskop genauer betrachtet hatten – zur Überraschung vieler handelt es sich dabei tatsächlich um einen Pilz – untersuchten sie, welche Temperaturen den Stoffwechsel der Hefe am besten fördern. Aus dem Alltag war den meisten Hefe bereits vom Pizzateig oder Hefekuchen bekannt, doch wie schnell sie bei optimalen Bedingungen aktiv wird, beeindruckte alle sehr.
Nach einer kurzen Pause, in der beim Kickerspielen neue Energie getankt und verschiedene technische Spielereien ausprobiert werden konnten, wechselten die Gruppen die Räume und starteten in das zweite Projekt. Hier stand das Löten im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden zunächst die Bestandteile eines Lötkoffers besprochen, bevor die Kinder den sicheren Umgang mit Lötkolben und Lötzinn erlernten. Auch der Zweck des Lötens sowie wichtige Schutzmaßnahmen wurden thematisiert.
Anschließend durften sich die Schülerinnen und Schüler eine Platine in Form eines Axolotls oder einer Rakete aussuchen. Mit viel Konzentration und Geschick löteten sie LEDs, einen Schalter und eine Batterie auf ihre Platine. Sorgfältiges Arbeiten war dabei entscheidend, damit der Stromkreis am Ende funktionierte. Umso größer war der Stolz, als die selbst gelöteten Werke schließlich zum Leuchten gebracht werden konnten.
Der Besuch in den MINT-Labs bot den Kindern einen abwechslungsreichen und praxisnahen Einblick in die Welt der Naturwissenschaften und Technik. Durch eigenes Experimentieren und Ausprobieren sammelten sie wertvolle Erfahrungen, die ihre Begeisterung für MINT-Themen nachhaltig stärken konnten.
Monika Simm, Judith Koller, Johannes Schmid, Heike Hafner und Natalja Schuster



